Hunden Helfen + Hunden Helfen + Hunden Helfen

Marty möchte ein schönes Zuhause haben!

Gesucht wird ein Zuhause für Marti einen ca. 2,5-3 jährigen Labradormischling der vor einem Jahr in Budapest auf der Strasse gefunden wurde.
Er wurde dort von einer Tiermedizinstudentin adoptiert und 6 Monate später wurde Epilepsie diagnostiziert. Aus diesem Grund muss für den Armen jetzt ein neues Zuhause gesucht werden, denn die Studentin ist nicht mehr in der Lage sich die Medikamente zu leisten und ihr Stundenplan erlaubt ihr nicht sich ausreichend um ihn zu kümmern. So wie seine Epilepsie sich nämlich entwickelt, hat er ca. alle 4-5 Wochen eine Anfallsserie, meist zwischen 8-11 Uhr morgens. In dieser Zeit sollte er also betreut werden können- zumindest dann, wenn wieder eine neue Anfallsserie vermutet wird.
Da seine neues Medikament ca. 4 Monate benötigt um seine volle Wirkung zu zeigen, kann es sein, dass sich die Abstände sogar noch mehr vergrössern- mit Sicherheit kann man aber nichts sagen.
Die einzelnen Anfälle sind alle unter 1 min, meist ca. 20 sec. Dabei verliert er das Bewusstsein und starker Krämpfe durchlaufen seinen ganzen Körper. Er spürt dabei keine Schmerzen! Eine Anfallsserie besteht aus 4-5 Anfälle und theoretisch besteht dabei die Chance, dass er in einen Status epilepticus (Dauerkrampf von 30+ min) fallen könnte, welches dann zum Tod führen könnte. Ein Status epilepticus kann gut über eine Stunde andauern ohne das dem Hund etwas passiert, aber es sollte Jemand Marti betreuen können, wenn eine neue Anfallsserie vermutet wird, um ihn prophylaktisch Diazepam (beugt weitere Anfälle vor) zu verabreichen und falls notwendig. zu einer Tierklinik zu fahren.
So wie sich seine Anfälle mittlerweile verhalten, sind die Tierärzte sehr zufrieden und es gibt keine Zeichen, welche den Eintritt eines Status epilepticuses vermuten lassen würden, aber man sollte nicht nachlässig sein mit seiner Gesundheit.
Nach einem Anfall hat er einen starken Hunger und Durst und weiß erst nach 20-60 min wo und wer er ist. Langfristige Verhaltensänderungen hat er aber nicht!

Er bekommt täglich Phenobarbital (ca. 11 €/Monat), KBr (ca. 12 €/Monat) und Leberschutzpräparate (ca. 20 €/Monat) und akut im Falle von Anfällen
Diazepam (ca. 8 €/Anfallsserie). Diese Mittel wird er mit ziemlicher Sicherheit lebenslang benötigen, wobei diese irgendwann wohl wieder erniedrigt werden würden.
Die angegebenen Preise sind die Ungarischen!
Weiterhin wird sowohl für KBr, als auch Phenobarbital meist alle 1-2 Jahre eine Plasmaspiegelmessung empfohlen, welche jeweils nochmal ca. 40 € kosten. Unentbehrlich sind jährlich die Werte seiner Leberenzyme- ungef. weitere 30 €. Alle Diese wurden bei ihm bereits gemessen und sind normal.

Marti ist ein 25 kg, kastrierter gelber Labradorrüde, welcher gechipt, geimpft und bei der Tasso registriert ist. Er hat die natürlich aufgeschlossene, herzliche und tolerante Art, die Labradore so beliebt machen.
Er ist eine kleine Energiekanone, der gerne ausgiebig spielt und tobt. Er liebt schöne, lange Spaziergänge und ausgedehnte Spieleinheiten und lässt sich schnell für Neues begeistern..
Das Grundgehorsam beherrscht er gut und ist absolut stubenrein. Einen Dickkopf hat er aber schon; da muss man sich durchsetzen können. Er merkt aber auch schnell wer es ernst meint und gehorcht dann auch entsprechend.

Anzeichen von Aggressivität hat es noch nie gegeben, er scheint also gut behandelt worden zu sein in seinem früheren Zuhause! Mit Kindern versteht er sich sehr gut- er lässt sich knuddeln und knautschen wie es denen passt, aber da er mal nach 2 Anfällen für ca. 5 Min nicht wusste wo er war und Angst hatte (und deswegen kurz geknurrt hat) sollte er trotzdem nicht mit Kindern alleine bleiben, wenn Diese nicht verstehen sollten, dass sie ihn nach Anfällen in Ruhe lassen müssen.

Vom Kuscheln kriegt er nie genug, da ist er unersättlich, unabhängig davon ob er die Person kennt oder nicht-typisch Labrador, halt.
Alleine bleiben für bis zu 6 Stunden ist er gewöhnt und da verhält er sich problemlos, insofern er seine Umgebung kennt und sich sicher fühlt und er sich nichts Essbares ergattern kann- das findet er nämlich sofort und da ist er erbarmungslos.

Sein ständiger Hunger wird durch seine Medikamente verursacht und ist mittlerweile ein kleines „Problem“. Da muss man sehr vorsichtig sein und wirklich Alles sehr gut wegpacken! Weil der Hunger so stark ausgeprägt ist, setzt mittlerweile auch manchmal der Grundgehorsam aus, wenn er etwas zu fressen gefunden hat.

Marti versteht sich gut mit den meisten Hunden, selbst vielen schwierigen Rüden. Da er aber sehr ausgiebig tobt, kann er für einen älteren oder schwächeren Hund zuviel sein.
Mit Katzen, die Hunde gewöhnt sind ist er häufiger in Kontakt gekommen und dabei ist nichts passiert. Er hat nur ausgiebig geschnüffelt und sich gewundert was für ein merkwürdiges Tierchen das wohl ist.
Auto- und Bahnreisen verlaufen problemlos, da ist er unkompliziert, nur ist es unwahrscheinlich, dass man je mit ihm fliegen können wird, aufgrund seiner Epilepsie.
Marti sucht so schnell wie möglich ein gutes, endgültiges Zuhause, welches sich der Kosten und Verantwortung bewusst ist und wo er viel Liebe und Aufmerksamkeit bekommt.

Kontakt: Katja Rumstedt katjarumstedt@aol.de

oder webmaster@hunden-helfen.de


Hundehilfe ist auch Tierschutz! Vermittlung von Pflegestellen! Spenden für Versorgung und Pflege der Tiere!

PfötchenVier
Webdesign by DandyDesign
HOME

<h1>Hunden Helfen, Die kleine Molly braucht DRINGEND Hilfe, Hund, Hunde, Not, Hunde in Not, Notfälle, Alte Hunde, Alte</h1> <h2><a href="http://www.hunden-helfen.de/">Hunden Helfen</a></h2>