Mexx ist rabenschwarz und mittelgroß, 1 1/2 Jahre, Rüde.
Lt. Tierarazt eine Mischung Labrador und Kuwazs. Ein total verschmuster Wauwau.
Aber Mexx geht gerne spazieren, alleine. Eine Runde, dann kommt er zurück. Tut keinem etwas, nicht Mensch, nicht anderen Hunden.
Das ist aber tödlich für ihn. Mexx ist schon schwer geprügelt worden
auf einem seiner Rundgänge, man auch schon versucht, ihn zu vergiften, hat sich verletzt nach Hause geschleppt.
Jetzt gibt es die Drohung, ihn aufzuhängen, wenn man seiner habhaft wird.
Er tauchte vor ca. acht Wochen auf, legte sich vor die Tür und begehrte Einlaß.
Deutsche Tierfreunde haben sich seiner angenommen. Ein älteres Ehepaar, das den Aufregungen kaum noch gewachsen ist. Das Ehepaar wird auch mittlerweile bedroht.
Mexx soll nun eingeschläfert werden, damit es ihm erspart bleibt, totgeschlagen zu oder aufgehängt zu werden.
(Der Mann ist 85 Jahre, seine Frau auch nicht jung, beide krank) Sie hoffen von Herzen, daß sich noch ein Platz für Mexx findet.
Ich finde hier keinen guten Platz für Mexx, Tierheim heißt: Vermittlung und dann zeitlebens an die Kette. Behalten geht nicht, es droht dem Hund ein schlimmes Schicksal in dem Dorf. Problem ist: Mexx geht über den Zaun und geht spazieren. Er erwürgt sich fast, wenn er an der Kette ist.
Man kann ihn aber als ganz normalen Wohnungshund halten, mit dem man viel spazieren geht, auf Hundespielplätze, Agility. Nur alleine im Garten darf man ihn nicht lassen, auch nicht aus der Haustür entwischen lassen.
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Mexx ist eingeschläfert worden, damit er nicht wie angedroht im Dorf, als "Zigeunerhund" aufgehängt wird. Die Leute persönlich wurden auch bedroht, wenn sie den Hund nicht wegschaffen. Mexx ist zweimal durch den Verteiler gegangen, aber so viele Hunde suchen ja ein Zuhause. Erst auf meine Alarmmeldung hat sich ein Tierfreund gemeldet - da war es leider einen Tag zu spät.
Hier in Ungarn hätte Mexx keine Chance gehabt - nur Kette - zeitlebens. Ich konnte Mexx nicht helfen, deshalb mache ich den Leuten auch keinen Vorwurf
Mexx mußte weg, sofort oder es wäre ihm wie oben ergangen.
Schade - traurig,
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schwarze Hunde, "Zigeunerhunde" müssen vertrieben oder erschlagen werden....
Im ländlichen Ungarn verbreitete Sitte und leider nicht die Ausnahme. Und das mitten in Europa.... naja, dort hängen sich manche Leute wahrscheinlich auch noch Kloblauch über die Tür.... gegen Vampire.
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