+ Hunden Helfen + Hunden Helfen + Hunden Helfen
Trauriges Update: Leider ist Theissa wegen Ihres Gesundheitszustandes nicht mehr vermittelbar...

THEISSA- und ihr trauriges Leben....

Die sehr liebe Schäferhundmixhündin wurde im Jahre 1996 geboren und prompt ausgesetzt, denn sie kam ins Tierheim Berga, wie ihre Papiere belegen, die man Imma bei der "Übergabe" mitgab, ihre erste und lange Jahre letzte Impfung erfolgte ebenfalls in diesem Jahr - nun wurden sie "aufgefrischt"...  Deshalb wissen wir auch ihr genaues Geburtsjahr.

In ihrem ersten Lebensjahr, also wieder oder noch immer im Jahre 1996 war ihr das Schicksal dann auch wieder vermeintlich hold - sollte man meinen -denn dem war leider nicht so: sie wurde adoptiert. In diesem Falle leiderkein Grund zur Freude - denn Theissas lebenslanges Unglück begann, eineThyrannei von fast elf Jahren sollte beginnen.
Vielleicht, Imma forscht gerade ausführlich nach, waren ihre ersten Jahre ja
nicht so tragisch in ihrem "neuen" Zuhause, vielleicht erkrankten beide
älteren Besitzer an Demenz mit der Zeit und waren überfordert, vielleicht
gibt es Erklärungen die verstehen lassen, warum man DAS Theissa antat.
Vielleicht, wir wissen es nicht...

Fast elf Jahre...
Fast elf Jahre also sollte sie nun eingesperrt verbringen und niemals - aber
auch niemals - die Wohnung verlassen, in der sie gehalten wurde. Sie sollte
sich niemals bewegen oder strecken dürfen, fast elf Jahre niemals rennten,
fast elf Jahre niemals Kontakt zu Artgenossen haben, ein Leben wie
lebendig begraben. Sie wurde in einer kleinen Wohnung mit einer kleinen
Terasse gehalten - IMMER. NIEMALS verliess sie diese.

Ihre zwei Herren waren eine völlig untierliebe alte Frau und ein sehr
tierlieber alter Mann. Mit "ihrem" Mann teilte sie noch ein Frettchen und
sechs Wellensittiche, die Frau aber mochte keine Tiere.

Sicher war der alte Mann gut zu Theissa (wenn ihm auch sicherlich nicht klar
gewesen sein konnte das Theissa soetwas wie persönliche Bedürfnisse hatte oder hatte sich sein Wesen mit dem Alter verwirrt? und es war zuvor anders gewesen? Fest steht, seit vielen Jahren war Theissas Schicksal gleich), wie aber die alte Frau sie behandelt hat, wissen wir nicht, denn das erste was diese tat als ihr Ehemann Anfang September 2007 verstarb war die Tiere und dessen persönliche Gegenstände noch am selben Tag ebenso wie seinen alten Sessel den er sehr geliebt hat, "wegzuschmeissen". (Ob sich der mitleidenswerte alte Mann bei so einer Gattin nicht noch im Grabe
herumdreht?)

Dem Frettchen, den Vögeln und der älteren Hündin drohte der Tod. Die Frau
war nicht bereit sie auch noch einen halben Tag in nun "ihrer" Wohnung zu
dulden.

Die Person die dazu beauftragt war die alten Möbel und das Sammelsurium an Tieren auszurangieren, herunterzutragen und zu entsorgen, zeigte sich empört und brachte die Tiere - um ihren das Leben zu retten -  zu Imma, die von ihrem Glück nichts wusste.

Theissa bei Imma:

Ihr Anblick war unglaublich traurig. Sie war nicht in der Lage zu gehen. Sie
hatte keine Muskeln und ihre Krallen waren so lang, dass sie in einem
Horrorfilm hätte mitspielen können. Sie waren ca. 7 cm lang, gekrümmt  und
verwachsen. Zwei Mal wurden sie ihr vorsichtig gekürzt weil Theissa erst
langsam mit der neuen Situation und kürzeren Krallen gehen und stehen lernen musste, und danach begann Imma Geh- und Bewegungsübungen mit Theissa zu machen, denn die langen Krallen hatten Theissa sehr behindert, ihre nichtvorhandenen Muskeln ebenfalls. Sie kippte und torkelte und ihre Beinewollten sie nicht tragen - sie war es einfach nicht gewohnt sich zu bewegen.

Theissa

Theissa

Nun nach über andertalb Monaten klappt es schon ganz gut. Sie hat etwas Muskeln bekommen und kann zwar noch langsam aber endlich wieder laufen - nach fast elf Jahren.......................
Theissa stank erbärmlich und das lag daran, dass beide Ohren völlig entzündet waren und sie stark verschmutzt war. Zudem litt sie unter Flöhen und Milben und verbrachte viel Zeit damit sich zu kratzen, und mit denehemals lagen Krallen hat sie sich selber Schaden bereitet. Auch nachdem sie
entparasiert und gebadet war, wollte der starke Juckreiz den sie sicher viele viele Jahre erlitten haben muss, erst langsam abklingen.
 
Ihre Ohren waren aber chronisch entzündet, mit tiefen Kratzwunden aufgerissen so dass es aussah als hätte ihr jemand mit einem Messer die Ohren zerfetzt. Letztendlich aber muss sich Theissa unter grossen Schmerzen und furchtbarem Juckreiz diese Wunden und Narben selber zugefügt haben -
ebenfalls schon jahrelang. Ihr Leben muss eine furchtbare Hölle gewesen sein!!!!

Schon bei der Behandlung der Ohren verschwand der extreme Juckreiz und ihre Ohren konnten von innen und von aussen heilen, sie wird aber auch noch weiterhin auf ihre chronische Ohrenentzündung behandelt und die Behandlung wird sich über Monate ziehen, denn was in über zehn Jahren angerichtet wurde, kann nicht in wenigen Wochen ausheilen...

An ihrer Milchleiste wurden verschiedene Tumore festgestellt und bisher können wir noch nicht sagen, ob sie gut- oder bösartig sind, zu viele andere
Dinge an der geschundenen Theissa waren und sind erst einmal notwenig um ihr zu helfen. Die Knoten befinden sich einzig alleine in ihren Brustgewebe und wir denken nun darüber nach, sie bald operieren zu lassen. Dennoch und nach Absprache mit dem Tierarzt ist es ebenso sinnvoll Theissas Körper und ihre seelische Verfassung zu stärken, sich einzuleben und sich zuhause zu fühlen.

Da es ihr nun deutlich besser geht, werden wir nun bald den Tierarzt entscheiden lassen.

Wir dachten auch, dass Theissa aufgrund der langen Krallen und der Schuppen im strohigen Fell Leismaniose haben würde, aber dem ist nicht der Fall. Sie wurde negativ getestet und der Grund war einzig alleine ihre Verwahrlosigkeit, verbunden mit ihrer jahrelangen Schmutzigkeit und ihrer absoluten Bewegungslosigkeit, eingesperrt in der Wohnung und das ihr ganzes langes trauriges Leben.... Wir sind so fassungslos, es ist so bitter und einfach nur traurig. 

Imma: "Optisch gesehen ist sie ein komischer Typ, hat sie sehr schmale Hüften, sehr starker Arthrose an der Wirbelsäule. Als sie kam war sie unglaublich panisch und schreckhaft, aber wie auch nicht, sie kannte ja nichts. Sie traute sich auch nicht alleine zu bewegen, sondern lag und sass nur, was auch kaum besser wurde, als ihre Muskeln zurück kamen. Sie kannte es auch nicht an der Leine zu gehen, aber was sofort klar war: sie war
absolut lieb und sehr sehr dankbar. Obwohl sie ja auch keine anderen Hunde kannte, war sie lieb zu ihren, sie ist zu allem und jedem lieb, oftmals
schaut sie mich heute so fassungslos und dankbar an, dass ich es kaum glauben kann und mir mein Herz schwer wird. Es hat einwenig gedauert bis sie
mir Vertrauen geschenkt hat, aber nun liebt sie mich. Dies ging einher mit dem Wissen, was sie sehr wohl begriffen hat, dass ich es war, die ihr ihren
grausamen Juckreiz genommen habe. Nachdem dieser fort war, war sie so dankbar, wurde innerlich ruhig und begann mich zu lieben".

Das ist also Theissas traurige Geschichte.
WER MÖCHTE DIESER HÜNDIN ZEIGEN, WAS LEBEN BEDEUTET...?

Kontakt: ute.arns@web.de
Tel.: 06232-850100
www.streunerhilfe-katalonien.de
Wir betreiben aktive Hundehilfe und Tierschutz - Wir suchen Pflegestellen und Spenden oder ein neues Heim - Wir sind KEINE gewerbliche Vermittlung für Tiere!!!

HOME

<h1>Hunden Helfen, Hund, Hunde, Not, Hunde in Not, Notfälle, Alte Hunde, Alte, Molly, Tierheim, Krank, Hilfe, Hunde, Zuhause, Dringend, Hundehilfe, Tierschutz, Vermittlung, Pflegestelle, Spenden, Pflege</h1> <h2><a href="http://www.hunden-helfen.de/">Hunden Helfen</a></h2>